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Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien e.V. - seit 01.01.2022 in Auflösung

Mehr als 30 Jahre BISS

Das Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien (BISS e.V.) wurde im März 1990 als unabhängiges, gemeinnütziges sozialwissenschaftliches Institut gegründet - zunächst als GmbH, seit 1994 als e.V. BISS finanzierte sich seitdem weitgehend aus der Einwerbung von Drittmitteln.

Foto links: BISS Mitarbeiter/-innen im Jahre 1990

Die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts konzentrierten sich räumlich auf die ostdeutschen Bundesländer, insbesondere auf den Berlin-Brandenburger Raum. Diese Arbeiten schlossen auch Perspektiven im internationalen Vergleich mit ein.

Insbesondere untersuchte das Institut sozioökonomische Entwicklungsprozesse, arbeitete an sozialwissenschaftlichen Analysen über Institutionen und Akteure auf kommunaler und regionaler Ebene sowie auf Ebene der Länder. Gleichzeitig nahmen anwendungsorientierte Untersuchungen und praktische Gestaltungsprojekte einen größeren Raum ein.

Das BISS war und ist bis heute besonders eng mit der sozialwissenschaftlichen Transformationsforschung verbunden. Zu langjährigen Forschungsgebieten gehören sozialstrukturelle Umbrüche, Mentalitätswandel, der Umbau in Verwaltungsinstitutionen, die Herausbildung von Neuer Selbstständigkeit und Veränderungen in verschiedenen sozialen Gruppen.

Das BISS erbrachte seit 2009/2010 Beiträge zur Konzeptualisierung und Entwicklung einer "Neuen Transformationsforschung". Mitglieder des BISS waren und sind vielfach publizistisch und mit Vorträgen, Diskussionsbeiträgen in der wissenschaftlichen und politischen Öffentlichkeit zu Themen wie Transformation, Postwachstum, politische Kultur oder Regionalentwicklung präsent.

Fotos unten:Von der wissenschaftlichen Veranstaltung zum 20. Jahrestag des BISS im Jahre 2010:

Zum Ende des Jahres 2021 wurde aus Altersgründen die Auflösung des BISS eingetragen. BISS bleibt seitdem ein informeller Kreis von Interessierten.

© BISS e.V.